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Liebe Leserin, lieber Leser!

Pfingsten: Das ist ein fröhliches Fest!

Doch in diesem Jahr wird es vielleicht etwas stiller gefeiert werden: Sorgen, Ängste, Fragen begleiten uns in diesen Tagen. Und wenn wir auf das erste Pfingstgeschehen sehen: dann war es damals zunächst auch so, wenn auch aus ganz anderem Grunde: Die Jünger Jesu hatten Angst davor, dass sie wie Jesus gefangen genommen und vielleicht auch hingerichtet würden.
So hatten sie sich gemeinsam in ein Haus in Jerusalem zurückgezogen, ängstlich, was wohl kommen würde.
Doch plötzlich kam ein Brausen vom Himmel, Gottes guter Geist erfüllte die Jünger: sie faßten neuen Mut: und so kam es, dass sie heraus ins Freie traten.
Dort waren durch das seltsame Brausen viele Menschen zusammengekommen, und Petrus und die anderen Jünger erzählten von Gott und Jesus – in unterschiedlichen Sprachen, so dass jeder sie verstehen konnte.
Durch Gottes guten Geist hatten die Jünger Mut bekommen, Energie, waren aufgestanden und hatten die gute Nachricht weitererzählt.
Und, so wird uns berichtet in der Apostelgeschichte im 2. Kapitel: viele Menschen erreichte diese gute Nachricht Jesu – und sie ließen sich taufen.
Bei uns ist es heute nicht angesagt, mit vielen zusammen zu kommen! Aber Mut und Energie brauchen wir auch in diesen Wochen, dann können wir vielleicht jemand anrufen, der allein ist, dann können wir vielleicht jemand eine Mail schreiben oder auf anderem elektronischen Weg ihm/ ihr ein freundliches Wort zukommen lassen.
Ich wünsche uns allen, dass auch wir in dieser Zeit von Gottes gutem Geist empfangen, dass Gottes Geist uns Zuversicht und Hoffnung, Mut und Hilfe bei all den Herausforderungen schenkt, die wir in dem Geschehen dieser Tage brauchen!
Möge Gottes guter Geist uns alle behüten und bewahren!

Mit herzlichen Pfingstgrüßen!
Friedlinde Runge, Pfarrerin

 

Ein Bericht von RENATE Drese-Kolk,
61 Jahre, Kita-Leitung Bornum/ Mahlum:


Seit 50 Tagen im Krisenmanagement der Kitas, eine besondere, herausfordernde Phase.
Noch nie gab es soviel Streichungen im Dienstkalender. Das tut weh! Besonders für die uns anvertrauten 84 Kinder und ihre Familien.
Viel Vorarbeit und Planungen sind Geschichte geworden. Besonders vermissen wir die Erlebnisse mit den Kindern, das Lachen…..!
Nun sind wir seit einigen Wochen in der Notbetreuungszeit mit Vorgaben und Hygienemaßnahmen.
Alle wünschen sich „Normalität“, doch wir müssen gemeinsam Schritt für Schritt uns gedulden.
Ich persönlich war gestern das erste Mal zum Drive-IN- Gottesdienst. Dies war eine bereichernde Erfahrung. Das Singen im Auto war erlaubt, wie schön und befreiend.
Mein 40-jähriges Dienstjubiläum und der Gottesdienst mit Frau Runge und Pfarrer Hirschler im Juni auch gestrichen. Echt schade! Unsere Familienfreizeit zur Burg Bodenstein, Vorschulkinder- Aktionen und der Abschlussgottesdienst …ich könnte noch Vieles benennen, aber nun suchen wir neue, andere Wege.
Ständige neue Vorgaben fordern uns heraus. Treffen wir die richtigen Entscheidungen?
Bleiben wir gesund? Es ist eine besondere Situation und wir hoffen in den Kita-Teams, dass wir uns hoffentlich im August alle wohlbehalten wiedersehen können.
Das wäre wünschenswert auch für die baldigen Neuanfänger in den Kitas.

Liebe Grüße und mit großer Hoffnung!
Renate Drese-Kolk

 Kita Ma 01

Wir vermissen den „normalen“ Kitaalltag mit allen Kindern und den Anforderungen sehr.
Unter verschiedensten Bedingungen (Homeoffice, Notbetreuung) zuarbeiten ist anstrengend.
Es gibt ständig neue Verordnungen die umgesetzt bzw. erweitert werden müssen.
Es besteht auch die Sorge machen wir alles richtig? Wie werden wir den Kindern in der Notbetreuung gerecht? Was ist mit den anderen?
Wir freuen uns, wenn der „Normalbetrieb“ wieder aufgenommen wird und wir uns alle gesund wiedersehen.

Tanja Sommer und Erika Voßhage Kita Mahlum

 


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